Lessingstadt Kamenz Dezernat Kultur
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Kabarett / Kleinkunst
Spielplan 2010/2011
September
Samstag; 25.09.2010 "Frau Meissners Gerüchteküche"
Kabarett mit Andrea Meissner
Beginn: 20:00 Uhr


Wollten Sie immer schon erfahren, warum Guido Westerwelle keine Frau findet und Rauchen gar nicht schädlich ist? Warum 10.000 Krankenhausbetten abgebaut werden müssen und dass Urin auch bei Liebeskummer heilt?
Diese und andere Fragen beantwortet die Kabarettistin Andrea Meissner als Gerichtsvollzieherin in
"Frau Meissners Gerüchteküche", in der es gärt, kocht und brodelt.

Frau Meissner verwickelt ihr Publikum mit ihrer
"Klatsch-Tratsch-Comedy-Show" in eine Spielhandlung; sie improvisiert und interagiert mit ihrem Publikum, wechselt in ihrem neuen Programm von Wort- zu Musik- und Tanzeinlagen.

Ob Coverversionen von Elvis Presley, Tom Jones und Amy Winehouse oder eigens für den Abend komponierte Titel- Andrea Meissner bezieht ihr Publikum in die Handlung ein und begeistert es mit ihrer überraschenden Wandlungsfähigkeit. Sie passt in keine Schublade - optisch nicht und schon gar nicht musikalisch.
2 x 50 Minuten mit Pause, das Programm kann nach Bedarf gekürzt werden.

Besetzung: Andrea Meissner mit Timo Schöps
 
Oktober
Freitag; 15.10.2010 20 Jahre "Der betrunkene Sachse"
Kabarett mit Olaf Böhme
Beginn: 20:00 Uhr


Im Frühjahr 1990 schuf Olaf Böhme eine Bühnenfigur, die schon bald Kultstatus erlangte und zum Schärfsten wie auch Liebevollsten gehört, was sächsisches Kabarett zu bieten hat: der betrunkene Sachse. Im ständigen Hader mit der "Muddi", auf der unentwegten Suche nach Kumpel Paul, in Fürsorge für Enkel Rico und im arglosen Ringen mit den Tücken der Zeit geht er seinen Weg. Nach sieben abendfüllenden Programmen wird der Kerl nunmehr "20" - Anlass für Olaf Böhme, ihm eine grandiose Geburtstagsfeier auszurichten. Kuchen und Selters fließen in Strömen, die Gedanken gehen zurück an vertauschte Dosen und ungelöste Steuerrätsel, an die acht Quadratmeter Garten und vor allem an seine Christine. Aber wie sich Türen hinter ihm schließen, öffnen sich vor ihm Räume.
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Dezember
Samstag; 18.12.2010 "Weihnachtsmann und Karpfen Blau"
Kabarett mit Andrea Kulka & Pianist
Beginn: 20:00 Uhr


Die Kabarettistin Andrea Kulka sorgt sich in Ihrem Weihnachtsprogramm um die notwendige Absicherung der weihnachtlichen Gemütlichkeit. Die Weihnachts-Vor-Hysterie ist im Anmarsch, aber sehr gefährlich und hoch ansteckend. Oh, Du Fröhliche! Frau Kulka verwandelt sich zur Engelin mit glockenheller Gesangsstimme und schwarzen Flügeln und sinniert über verstopfte Weihnachtsgänse und Frauen. Lassen Sie den Alltagsstress hinter sich und genießen Sie dieses humorvolle Weihnachtsprogramm.
 
Februar
Samstag; 19.02.2011 "Ich liebte ein Mädchen"
Abschiedstour Ingo Insterburg
Beginn: 20:00 Uhr


Ein Virtuose mit Zukunft: Spezialist für Zwei-Zeiler und Zwei-Mal-Zwei-Zeiler, Lach- und Liebeslyrik, Erfinder der Ekel-Lyrik und 3-Sterne-Musiker. Nach den großen Erfolgen der legendären Gruppe INSTERBURG & CO (mit Karl Dall, Jürgen Barz und Peter Ehlebracht ), den Erfindern der hohen Kunst des Musikkomödiantentums in der deutschen Kulturszene, fährt Ingo Insterburg kreuz und quer durch den deutschsprachigen Raum als Solokünstler und begeistert, beglückt und erfreut sein Publikum mit Weisheit und Humor.

In seinem aktuellen Programm "Ich liebte ein Mädchen" erzeugt seine Fähigkeit, die vielen teilweise selbstgebauten skurrilen Instrumente virtuos zu spielen, noch immer Gefühle von Erstaunen, Hochachtung und Begeisterung beim Publikum. Wer sehen will wie er als einziger Mensch von 6 Milliarden auf einem Tannenbaum "Oh Tannenbaum" spielen kann, wer noch nie erlebt hat, wie man Geige und Gitarre gleichzeitig spielt, wer sich runde 100 Minuten amüsieren möchte, der kommt bei diesem Programm voll auf seine Kosten.
 
März
Samstag; 19.03.2011 "Iss wenigstens das Fleisch"
Kabarett Ranz & May Potzdam
Beginn: 20:00 Uhr


Man ist, was man isst, das weiß jeder!

Ranz und May laden zum Dinner mit Gourmets, hartleibigen Kostverächtern, Vegetariern, Pfeifenrauchern und erörtern vollmundig die Fragen, die uns alle umtreiben:

Verletze ich religiöse Gefühle, wenn ich Jonathanäpfel und Sultaninen esse? Es gibt Kinder- und Seniorenteller, warum gibt es keine Frauenteller? Verteidigen unsere Jungs am Hindukusch auch die deutsche Blutwurst? Würde "der Führer" seinen Döner mit roter, weißer oder brauner Sauce bestellen?

Na dann: "Bon appetit"
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April
Samstag; 16.04.2011 "Einfach mal abschalten"
Kabarett academixer Leipzig
Beginn: 20:00 Uhr


Regie: Frank Voigtmann


Musik: Jörg Leistner
Es spielen: Ralf Bärwolff und Peter Treuner

Jeder Tag zeigt uns deutlich: Wir leben im Medienzeitalter. Aber auch wenn man einfach mal abschalten will - entkommen kann man der Medienwelt nicht. Wir alle sind - ob wir es wollen oder nicht - Teil der Medienwelt. Und nun stellen Sie sich vor, Sie hätten eine Fernbedienung, keine gewöhnliche, eine goldene, eine magische. Mittels dieser Fernbedienung könnten Sie sich kreuz und quer durch die Welt der Medien "zappen". Durch die Untiefen des Fernsehens, den Tarifdschungel der Telekom, den Mikrokosmos der Computerwelt, bis hin in die Nahtstellen von Schäubles Sicherheitspaket. Und das rasend schnell - soll ja auch Spaß machen. Macht es auch, denn wir, Peter Treuner und Ralf Bärwolff alias Herr Treul und Herr Bärwicht, haben solch eine Fernbedienung, und in bester "Herricht und Preil" - Manier nehmen wir Sie mit auf diese magische Reise. Wir kriechen durch die Kabel, pulsieren durch den Äther und landen in der Schüssel. Denn: Einfach mal abschalten - das können Sie dann zu Hause.

 
Mai
Samstag; 21.05.2011 "Wie trinkt man einen Rotwein"
musik. liter. Lesung Peter Bause
Beginn: 19.30 Uhr


Der Schauspieler Peter Bause hat auf unzähligen Bühnen gestanden und in vielen Filmen mitgewirkt Es gefällt ihm bei uns im abgelegenen Schwarzbachtal, und so besucht er uns bereits zum zweiten Mal.

Anfang des Jahres mit der heiteren Lebensbetrachtung: "Wie trinkt man einen Rotwein?"

Der Döbelner Postler und Chorsänger Enrico Neumann lernt Rotwein beißen - mit kabarettistischem Biss. Bordeaux genossen bekanntlich nur die DDR-Bonzen, das Volk zischte Biere bis zum Umkippen. Doch Onkel Adolf aus Amerika vererbt dem Ossi Neumann eine kostbare Flasche. Der Westentaschenbariton bricht auf in die USA. Bause nutzt die Chance zur satirischen Reise durch George Bushs weites Ami-Land und die beschränkten Horizonte von DDR-Alltag und Provinzbühne.
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